Ausbilden

Auskennen kommt nach Ausprobieren

Mit hilfreichem Wissen will jeder punkten. Besonders dann, wenn die Aufgabe knifflig und für alle neu ist. Wer direkt anwenden kann was er büffelt, der weiß, wofür er lernt. Das nimmt jeder Theorie seine staubtrockene Seite. Deshalb findet man in Himmelthal die Klassenräume auch gleich neben den Werkstätten.

 

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Weitere praktische Erfahrungen kommen in den von uns vermittelten Betriebspraktika hinzu – passende Unternehmen gibt es gleich vor Ort. Und die Verbindung zwischen abstraktem Lernen und täglichem Leben geht sogar noch weiter: Gerade in der freien und unabhängigen Zeit nach Feierabend wachsen die besten Erkenntnisse. Wenn Aufgaben selbstgewählt und Erfolge die ganz eigenen sind. Die Ausstattung unserer Werk- und Freizeiträume bieten hierfür die besten Voraussetzungen.

In den Monaten der Zusammenarbeit entwickeln sich spannende Projektziele: Aus einem alten Drahtesel wird wieder ein funktionierendes Fahrrad, selbstgebaute Möbelstücke liegen voll im Trend und werten unsere Freizeiträume auf, die Zucchinis pflanzen, bewässern, ernten und essen wir gemeinsam. Das hieraus im Team ein faires Miteinander und auch die eine oder andere Freundschaft wächst ist viel mehr als ein schöner Nebeneffekt.

Die vier Werkbereiche

Die BBS bietet vier verschiedene Ausbildungsbereiche an: Holzverarbeitung, Maler & Lackierer, Hauswirtschaft und Gartenbauwerker. Jeder Werkbereich hat bei uns seinen eigenen Meister. Das ist wichtig, denn im Anschluss an unsere in der Regel drei Jahre dauernde Ausbildung haben alle erfolgreichen Absolventen die Möglichkeit in einem entsprechenden Fachbetrieb außerhalb der BBS ihren Gesellenschein zu machen. Das ist weit mehr als Ausprobieren – hier ist die BBS ein Karrierestarter.

Die männlichen Auszubildenden unserer vier Werkbereiche sind allesamt auch Bewohner Himmelthals. Allein im Gartenbau können Berufspendler auch ohne Internatsunterbringung teilnehmen, was uns in diesem Bereich ermöglicht, auch Gartenbauwerkerinnen aufzunehmen.

Unsere Meister

Hauswirtschaft

Renate Rösch

Holzverarbeitung

Horst Rüttiger

Malerei

Wim Plesse

Gartenbau

Bettina Kirchner

Zehn Ziele – die BBS-Checkliste

  • 1) Klare Ansagen helfen – besonders, wenn sie höflich bleiben
  • 2) Konflikte sind gut – besonders, wenn sie gemeinsam gelöst werden
  • 3) Was Du nicht willst, das man Dir tu – das füg‘ auch keinem andern zu
  • 4) Wer austeilt muss auch einstecken können: Kritikfähigkeit als Reife-Beweis
  • 5) Dein Ja sei ein Ja, Dein Nein ein Nein – Absprachen von gestern und heute
  • 6) Die Kunst vorzutragen was man wirklich will
  • 7) Beim Mitbestimmen hilft es den Mund aufzumachen
  • 8) Freie Zeit gestalten ist die bessere Entspannung
  • 9) Aufräumen bringt Wohlfühl-Atmosphäre
  • 10) Meister des Alltags: Selbst ist der Mann

Wie wir das erreichen

  • Mit festen und verlässlichen Ansprechpartnern
  • Mit den passenden Spezialisten für jedes Problem
  • In der Berufsschule: Alle Teilnehmer des Werkbereichs besuchen die jdls
  • Das BBS-Team ist für Alle da, aber eben auch für jeden Einzelnen
  • Kleine Gruppen, großes Wir-Gefühl
  • Wie im Top-Management: Einmal in der Woche ist Gruppenabend
  • Kurze Lernzeiten: 2x die Woche nach dem Abendessen für 1 Stunde
  • Offene Türen: Alle anderen Abende gehören wieder Allen
  • Die Events am Wochenende: Mit BBS auf Tour
  • Es gibt Grund zum Feiern: Die BBS-Veranstaltungs-Highlights
  • Wie lege ich ein Hemd zusammen und 100 weitere „Life-Hacks“
  • Niemand ist aus der Welt: Telefonischer oder persönlicher Kontakt zur Familie
  • Intensiver Austausch auch innerhalb des BBS-Teams
  • Tägliche Besprechungen: Bildungsbegleiter des Werkbereichs, Unterrichtskräfte und eine Psychologin